Mittheilungen der Deutschen Orient-Gesellschaft: Mitteilungen der Deutschen Orient-Gesellschaft

32.1906

Zitierlink

Mitteilung No. 32, November 190G.

21

Eponymennamens "SES, [GALf] möglicherweise aufNergal
hinführt; Nergal-niudamik hieß aber der dem Iahälum (834)
unmittelbar vorausgehende Eponyni.

Friedr. Delitzsch.

5. Zum Plan von Assur-YVest.

Von W. Andrae.
(Juli 1906.)

An den Plan Assur-Nord westlich anschließend
und teilweise auf ihn übergreifend verzeichnet der Plan
Assur-West, der dieser Nummer der Mitteilungen bei-
liegt, alle Baulichkeiten, die seit dem Erscheinen jenes
im Mai 1905 ausgegraben wurden. Zum Teil sind sie
schon Mitt. 1). O.-G. 31 beschrieben, so der Anu- und
Adadtempel (S. 29 ff.), der neue Palast E-lugal-
umun-kurkurra des Tukulti-Ninib I. (S. 20 ff. und 36 f.), die
privaten Wohnhäuser (S. 38 ff.). An der Hand des Planes
werden jetzt die Einzelheiten ihrer Lage und Grundriß-
gestaltung deutlicher zu tage treten.

Die Hauptuntersuchung dieses Stadtteiles erstreckte
sich auf den Lauf der Befcstigungslinien, in deren Verfolg
wir an das für die Topographie Assurs sehr wichtige
abul gurgurri oder „MetaIlarbeiter-Toru (a E bis b B, 6 V
bis 7 II) geführt wurden. Die freigelegten Festungswerke
sind zumeist von Salmanassar II. <858 —824) errichtet.

Dieser König sagt in seiner sog. Throninschrift
Kol. II, () ff.:

„E-nii-wa dura ruba-a sa ali-ia AJksur ü dar sal-hu-sii
Ha Harra->ü abe-ia a-lik mahn in ina pa-ni v-pn-h'i dürä-
ni si'i-nu-ti e-na-hu-ma la-bi-ru-ta illi-hu. Istu abulli
gurgurri a-di eii Diktat ki-lal-le-sä-nu a-na üte-en pil-
ki-ia ax-bat a-sar-hi-nn lu-maxi dan-na-xu-nu lu dk{?y

bt't-da......"

d. h. (nach Delitzsch): „Damals waren der große J)uru
meiner Stadt Assur und sein SalM, die die Könige,
loading ...