Griechische Handschriften

Gemessen an der gesamten Zahl der in der UB Tübingen vorhandenen abendländischen Handschriften (etwa 3.350) stellen die 46 griechischen Handschriften nur einen kleinen Teil dar. Von ihnen stammen zahlreiche bedeutende Stücke aus dem Besitz des Tübinger Gräzisten Martin Crusius (1526-1607), der lange Zeit an der Universität Tübingen als Professor für griechische und lateinische Sprache sowie Rhetorik wirkte. Einen bedeutenden Namen hat sich Crusius auch durch die Erarbeitung der "Annales suevici" (Schwäbische Chronik) gemacht, die 1595/96 im Druck erschien.

Das älteste Stück dieser kleinen Sammlung ist ein Papyrus-Fragment aus dem 3. Jahrhundert – eine Steuerquittung aus Ägypten.

In der Handschrift Mb 4 befindet sich hinten ein Evangelien-Fragment aus dem 9./10. Jahrhundert (Johannes 1, 38-48)

Ein älteres Verzeichnis unserer griechischen Handschriften finden Sie hier.

Die aus dem Besitz von Martin Crusius stammenden griechischen Handschriften verzeichnet:

Thomas Wilhelmi (Bearb.): Die griechischen Handschriften der Universitätsbibliothek Tübingen. Sonderband Martin Crusius, Handschriftenverzeichnis und Bibliographie, Wiesbaden: Harrassowitz, 2002 (Signatur: 31 B 1033-2,2)


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